Monatsarchiv für Dezember 2007
Gestern haben wir uns auf eigene Faust aus der Hotelanlage entfernt. Huiuiui…
Nein, im Ernst. Sharm El Skeikh oder was wir Touristen davon zu sehen bekommen sind zwar sehr schöne Hotelanlagen, aber diese Anlagen sind alle in die Wüste gebaut, vorher gab es hier nicht viel außer ein paar Bedouinenzelten. Wer so etwas ähnliches wie Ägypten sehen möchte, fährt hier am besten nach “Old Sharm”. Mit dem Taxi sind es von unserem Hotel knappe 50km und damit aufregende 30 Minuten fahrt. Denn die Verkehrsregeln inkl. Beschilderung scheinen nur dem Sicherheitsempfinden der Touristen zu dienen. Weder Taxi oder gar Busfahrer halten sich daran. Aus zwei Spuren können auch schon mal drei werden. Und ob nun die vorgeschriebenen 50 oder doch lieber 120 Kilometer die Stunde, interessieren hier niemanden. Solange es die Lage zu lässt geht hier einiges. Denn was in Deutschland undenkbar wäre, funktioniert hier überraschend gut. Die Straßen sind hier sehr wenig befahren, es gibt wenig Abzweigungen und meist sind es Kreisverkehre. Wer einmal Ägypter zu viert nebeneinander auf einer Zweispurigen Straße hat einfädeln sehen, wünscht sich wir Deutschen könnten das wenigstens in einer einfachen Zweierreihe so fliessend.
Aber genug zum Weg, das Ziel hieß “Old Market”. Hier ist der Platz an dem man den Ägyptischen Volkssport “Handeln und Feilschen” kennen lernen kann. Hier sind alle unsere Freunde und wenn man jede Einladung zum “have a free look” annimmt und dann noch vergisst mindestens einmal damit zu drohen, den Laden zu verlassen während man um den Preis handelt, kann man unglaublichen Kitsch zu unglaublichen Preisen erstehen. Wir haben unsere Lektion gelernt. Der erste Händler hat uns noch Getränke nach getätigtem Einkauf Angeboten. Aber Lehrgeld muss man wohl überall zahlen. Der zweite Verkäufer hat uns schon nicht mal mehr verabschiedet, oder gar um unser Wiederkommen gebeten.
Insgesamt ist Old Sharm sehr laut, unglaublich bunt, ein wenig anstrengend und auch eher schmutzig. Aber wenn man uns fragt, auf jeden Fall eine Reise wert.
Vielleicht kann ich euch ja mit ein paar Fotos auf den Geschmack bringen:






Dare to jump - Das klang eigentlich ganz einfach. Bis ich dann zum ersten Mal oben war. Eine runde Metallplatte von vielleicht 50cm Durchmesser. Das ist immerhin ein halber Meter zum darauf stehen, könnte man denken. Leider befindet sich dieser halbe Meter auf einer 5 Meter hohen Metallstange am Strand an der Xperience Base. Es geht eigentlich ums Springen. Ein Sprung von der Plattform an das 3m entfernte Trapez. Aber die erste Überwindung ist der Aufstieg. Auch wenn man mit professioneller Bergsteigerausrüstung gesichert wird, meine Knie haben sich angefühlt wie Wackelpudding. Und beim ersten Anlauf hab ich mich auch entschieden den Abstieg lieber wieder über die Leiter zu wagen.
Erst im zweiten Anlauf war ich überzeugt das mein zierlicher Körper wirklich auf dieser riesigen Plattform halt finden wird. Meine Fresse hatte ich Angst, auf die selbige zu fliegen - Sicherung hin oder her.
Wie heisst es so schönbei uns im Norden “Watt mutt datt mutt!”.
Ich kann allen zukünftigen Xperience Urlaubern nur raten es zu probieren. Einfacher bekommt man so viel Adrenalin nicht frei!!

Ziemlich cooles Korallen Riff hier. Das Video kommt später. Hier schon mal ein Bild von Helmut, unserem Xperience Schnorchel Guide. Jetzt will ich erstmal zum Multimedia Quiz.

Also zum Thema Essen in Ägypten. Grundsätzlich gibt es dort meiner Meinung nach eine andere Grundwürzung wie in Deutschland. Allgemein hat mir persönlich das Essen ganz gut geschmeckt, also es war ok. Mein Freund war nicht ganz so begeistert, wegen der Grundwürzung, verkehrt fand er es aber nicht. Aber da es im Restaurant Mona Lisa täglich ein großes Buffet gab, war wohl für jeden etwas dabei. Vorallem das Dessertbuffet hat mir persönlich gefallen ;-).
Auch die á la carte Restaurants mussten unseren kritischen Blicken stand halten. Außer das Fischrestaurant “Harbor”, denn das war nicht im All inclusive mit drinne. Im “Rossini” gibt es italienische Menüs, täglich kann man hier zwischen 3 Menüs wählen, allerdings muss man vorher reservieren. Hier hat es uns beiden sehr gut gefallen, man sitzt wesentlich ruhiger wie im Buffetrestaurant und auch das Essen war sehr lecker. Wer mehr auf das orientalische steht kann im “El Khulkhal” Platz nehmen, ähnlich wie im Rossini auch hier täglich drei menüs zur Auswahl.Mir persönlich hatte es dort nicht so gut geschmeckt, vielleicht lag das aber auch daran, dass ich einfach das falsche Menü gewählt hatte ;-). Mein Freund hatte einen Fisch, der wiederrum sehr lecker und vor allem orientalisch würzig war.
Besonders gut fanden wir die Snacks an der Marbella Poolbar. Hier gab es nämlich Pizza, Hamburger, Hotdogs und und und. Für den kleinen Hunger echt super.
Unser Resumee: Für jeden Geschmack war was dabei und besonders beim Buffet hat man sich gerne mal etwas zu viel auf den Teller genommen
Leider hab ich von den Restaurants kaum Bilder gemacht ;-(

Kurz vor der Morgendämmerung haben theK und ich uns mal wieder gen Münchner Flughafen aufgemacht, um trnd-Partnerin Nadika und trnd-Partnerin sabmay in Ihren Xperience Cluburlaub auf Fuerteventura zu verabschieden!

Damit wir Daheimgeblieben uns schon einmal weihnachtlich einstimmen können, hat uns trnd-Partnerin Nadika selbstgemachte Plätzchen mitgebracht, die wir in der trnd-Zentrale gleich mal weiterverteilt haben!

Vielen Dank hierfür und Euch einen supertollen Urlaub!!
Gleich am zweiten Abend hat uns Xperience Animateurin Ilse eingeladen um mit ihr und den anderen Animateuren in Hurghada ihren letzten Abend in Ägypten zu feiern. Natürlich sagten wir bei diesem Angebot nicht nein; und so starteten wir zu später Stunde mit den 5 Xperience Animateuren des Hotels Serenity (Ilse, Nadja, Maria, Marco und Chris) sowie weiteren belgischen Xperience Animateuren in die von unserem Hotel ca. 25 km entfernte City. Ein Großraumtaxi oder besser gesagt ein kleiner Bus kostet um die 50 Ägyptische Pfund also umgerechnet ca. 8 €.
Unser Ziel war das “Ministry of Sound”. Ein Club der vielen vielleicht aus London oder Ibiza bekannt ist, aber auch am roten Meer sein Zuhause hat. Die Location ist echt super, denn das “Ministry of Sound” liegt direkt am Meer und hat somit seinen eigenen kleinen Strand. Die ganze Location ist auch eine Art Strandbar, denn außer der Tanzfläche ist eben alles voll mit Sand ;-). Die Tanzfläche, Bar, sowie Sitzgelegenheiten sind im Prinzip Outdoor, aber dennoch ist alles überdacht. Für Liebhaber der Housemusik ist die Party “Put your Hands up” genau das richtige. (Hier waren wir übrigens auch). Entweder kann man am Strand entspannen oder im Club dem Körper freien Lauf lassen. Die Getränkepreise sind mit denen in Deutschland zu vergleichen. Ein Bier kostet ca. 2,50€.
Wir hatten an diesem Abend sehr viel Spaß, haben nette Leute kennengelernt und können den Club nur empfehlen. Infos über den Club findet ihr unter http://mos.blueotwo.com

Wir wurden bereits am Flughafen in Hurghada nett begrüßt, und sind dann mit einem Privattaxi zu unserem Hotel gebracht worden; dem Hotel Serenity, welches ca. 25 km von Hurghada in Makadi Bay liegt. Dort angekommen findet man sich in einer schönen, freundlichen und großen Lobby wieder.Gepäck schleppen gibt es hier nicht, die Koffer bekommt man selbstverständlich aufs Zimmer gebracht. Insgesamt verfügt das Hotel über 510 Zimmer, von denen wir natürlich auch eins hatten, mit Blick auf einen der Pools sowie seitlichem Meerblick. Unser Zimmer war sehr sauber, natürlich auch das Bad. Als kleine Aufmerksamkeit bekamen wir Wasserflaschen sowie einen Teller voll Obst bereitgestellt. Für Wertsachen steht ein Safe bereit.
Viel Platz zum Plantschen ist natürlich auch, entweder in einem der zwei Salzwasserpools mit integrierter Bar, im beheizten Becken, oder einem großen Pool (leider nicht beheizt, im Sommer sicher angenehm, im Winter leider zu kalt.). Ansonsten gibt es noch zwei verschiedene Bachläufe (denke sie dienen mehr der Deko, aber man kann auch durchschlendern) und für die kleinen natürlich Babybecken. Wer auf Pools keine lust hat kann sich die Zeit auch am Hoteleigenen Strand mit wunderschönem Korallenriff vertreiben. Dazu aber mehr in meinen anderen Berichten.
Da das Hotel die Option All inclusive anbietet gibt es ganz klar von morgens bis abends jede Menge zu essen und zu trinken. Morgens, mittags und abends gibts es Speisen im Buffetrestaurant Mona Lisa, wer es lieber etwas ruhiger mag der reserviert am Abend in einem der drei á la carte Restaurants: Rossini (italienisch), El Khulkhal (orientalisch) und Harbor (Fischrestaurant). Für den kleinen Hunger bietet die Marbella Poolbar täglich verschiedene Snacks. Und den späteren Abend kann man dann in einer Art Hoteldisco, der Aphrodite Lobbybar bei dem ein oder anderen Drink genießen. Mehr Bilder vom Hotel demnächst in meinem Video.

Puh! Ägypten liegt defintiv nicht ums Eck. Nach über 12h Anreise war die Ankunft im Club fast wie die Entdeckung der lang ersehnten Oase in der Wüste. Da wir schon nach Einbruch der Dunkelheit angekommen sind, hat uns die Anlage mit Ihrer beeindruckenden Beleuchtung begeistern können. Wir mussten zwar kurz schlucken, da hier Weihnachtsdekoration in allen Formen, Farben und Helligkeitswerten angebracht ist - aber auch kitschig kann Eindruck machen. ;o)
Wir waren vom Gesamteindruck auf jeden Fall komplett fasziniert. Ihr müsst auf den Eindruck leider noch ein bisschen warten bis ich heute Abend mal das Stativ für ein paar Langzeitbelichtungen aufgestellt habe. Aber dafür gibts schon unseren zweiten überwältigenden Eindruck: Als wir morgens wach wurden war klar, dass das Zimmer doch nicht die bei Dunkelheit vermutete langweilige Aussicht hat. Aber seht selbst…
